Donnerstag, 4. März 2010

Nach dem Getümmel

Inzwischen ist es 18.30 und die Zeit verging wie im Flug. Ich bin über die (Mini-)Messe geschlendert und bin beim Stand von www.kisswin.de hängengeblieben: ein Portal für Information und Beratung zur wissenschaftlichen Karriere. KISSWIN steht für "Kommunikations- und Informationsplattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs im Internet". Sehr interessant. Sehr hilfreich die Angebote. Bisher gab es keine Webseite die die hier angebotenen Informationen vereint. Bleibt zu testen. Werde ich. Dann war ich in einer Präsentation der witt-group. Was mich da faszinierte: im neuen kreativen Kapitalismus scheinen Dinge wie Wertschätzung einzelner und der Gedanke der Kooperation zu wachsen, bzw. sie sind schon angekommen? Ich musste an Gespräche mit Ulla Knoll denken, denn es scheint eine "Denk-Verschiebung" von Konkurrenz zu Kooperation im wirtschaftlichen Diskurs stattzufinden.
Aus Gender-Perspektive interessant: sie wurde erwähnt: man würde in Zukunft nicht mehr "der Vorgesetzte", sondern "die Führungskraft" sagen.
Aus Gender-Perspektive auch interessant: eine ZU-Studentin meinte zu mir, als ich sagte, dass ich auf meinen "Herbergsvater" warte, damit ich mein Navi nicht einschalten müsse: "Den Weg musst Du doch finden, Du bist ein Mann." Ich kontere mit einem flapsigen Kommentar, erspare mir die Debatte und denke bei mir: alle "Führungskräfte" von später (am Abend, nicht erst morgen!) brauchen ein Intensiv-Gender-Sensibilisierungs-Training. Bitte. Und wenn es nur für arme Männer wie mich ist, die den Weg ohne Navi nicht finden. Ich erspare mir und Euch hier Erklärungen. Das nächste mal suche ich mir den Weg durch den Wald. Mit dem Kompass meines Ich-Telefons ausgerüstet... :-)
Später erfahre ich das in den während der ersten beiden Semester Gender Studies unterrichtet wird... ich muss da noch mal genauer nachfragen. :-)

Die Stände der anderen Firmen waren für mich nun nicht so interessant. Die Präsentation con actori soll wohl außergewöhnlich gewesen sein und auch das Unternehmensprofil ist es wohl. Mir gefällt der Ansatz und die Produktbereiche. Ich saß nur hier und habe am Blog gebastelt und geschrieben. Man muss nicht überall sein. Geht gar nicht.
Ich hatte ein schönes Gespräch mit dem DJ, der morgen Tech-House auflegen wird. Er studiert auch hier: BWL, war vorher in Berlin. Von Wirtschaftsingenieurwesen gewechselt. Design ist auch sein Ding. Angenehmer Mensch. - Tech-House Ich freue mich!
Wir Sprachen über Dieter Baecker, Helmut Willke und Ulrich Beck.
Mensch, ich werde so viele Bücher wieder kaufen müssen, dabei wollte ich doch erst einmal alte lesen, am man soll das ja eigentlich sowieso aufgeben: Linearität bei Büchern? Eins nach dem anderen lesen, wo bleibt da die Lebendigkeit? (ironischdreinschau).
Er erkannte, dass ich eine Brille von ic!-Berlin trage und zeigte mir seine. Spezielle Gelenke. Stylish. Rockt.
Ich wollte ja noch mehr vom Programm berichten. Die Workshops findet man hier:
Das gesamte Symposium ist so aufgeteilt:


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