Donnerstag, 4. März 2010

Schattenseiten

Schattenseiten. Ich glaube das ist das Wort, das Manuel am häufigsten verwendet hat in unseren Gesprächen. Nicht, dass es nur die gäbe hier. Wirklich nicht. Er verwendete in Begleitung das Wort: "auch". - Wir sprachen auch von "Licht", also positiven Dingen. Besonders starkes Licht wirft meisents präzise, dichte Schatten. Mir scheint oft, dass ich ein Händchen habe für (den) Schatten. Ich decke ihn gerne auf, vielleicht, weil ich mich beim zu Hause fühle, weil ich es mag, wenn seine Lüftung das hinter ihm verborgene Licht befreit. Schatten: nichts anderes als ein verhindertes Licht... sie gehören zueinander. - Zuviel: Philosophie. Strich hier.

Er erzählte mir eben von Dingen, die auch Schattenseiten haben und die nicht so laufen. Er scheint wie ich und viele hier: sensibilisiert zu sein. In der (Psycho-)Therapie geht es ja auch nicht darum, den Schatten zu beseitigen, er will gesehen werden, zur Transformation...
Im Bücherregal hier in der WG finde ich: Morus´ "Utopia", Prechts "...Wenn ja, wie viele?" und anderes Spannendes.
Wir reden viel über den Weg, das Studieren, Karriere und wie es hier in Friedrichshafen so ist. Hier scheint es, im Vergleich zu Konstanz, so zu sein, dass sich Fuchs und Hase nicht nur "Gute Nacht!" sagen, sondern sogar gegenseitig die Nachtlampe ausknipsen.
Abendprogramm: "Germany´s next Top-Doofi". Mein erstes Mal. Sehr amüsant. Wir gehen vor Programmschluss und lassen die Mädels in der WG mit ihrem Gelächter zurück, der andere Kollege geht noch Trainieren -Neid, ich darf gerade "aus gesundheitlich" nicht- und wir wollen noch was arbeiten. Telearbeit. Jetzt sitze ich hier. Das Bett ist gemacht. Nach dem Bloggen noch eine Meditation: ich habe ein geiles App im Store entdeckt: "Zen Timer". Ein App für die Meditation mit schönen Klangschalenklängen. Mein Favorit: "Sakya".

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